Ehenbichl: GEPLANTE GEWERKSCHAFTSKUNDGEBUNG AM BKH-REUTTE VERLIEF IM SANDE (Mi. 10.11.2021)

Eine für heute Mittag festgesetzte Gewerkschaftskundgebung des Krankenhauspersonals vom BKH-Reutte war schneller beendet als geplant. Laut BKH-Betriebsratsvorsitzenden Roland Beirer (Gewerkschaft Öffentlicher Dienst / Gesundheitsgewerkschaft) war vorgesehen, an der österreichweit zeitgleich stattfindenden Kundgebung „Fünf nach Zwölf“ an sämtlichen Krankenhäusern solidarisch teilzunehmen, um auf den teilweise bereits vorhandenen und vermutlich auch in Reutte zu erwartenden Personalnotstand besonders im Pflegebereich hinzuweisen.

In Reutte hatten sich lt. Beirer etwa 25 BKH-MitarbeiterInnen dazu eingefunden, doch kam es weder zur Verlesung der vorgesehenen Infoschriften, noch zum gewünschten Gruppenfoto. „Der Grund war zum einen, dass der Termin sehr kurzfristig angesetzt war und zum anderen, dass einer der anwesenden Mitarbeiter sich klar gegen all diese Demomaßnahmen aussprach. Dadurch haben sich viele der Anwesenden von diesem Frust anstecken lassen. Deshalb war nach kaum zehn Minuten alles beendet“, so der Gewerkschafter zu pressefoto-reutte. Somit kam auch das gewünschte „Belegbild“ nicht zustande.

Diese Kundgebung fand in der Mittagspause statt, die Verwaltung war darüber informiert, es wurde keinerlei medizinische oder pflegerische Tätigkeit vernachlässigt. „Es kann sein, dass diese Kundgebung wiederholt wird. Das wird die Gewerkschaft vorgeben“, so Beirer abschließend zum enttäuschenden Ergebnis und fehlenden Solidaritätsbeweis aus Reutte.

Weiterführende Infos: http://www.gesundheitsgewerkschaft.at/fuer-uns-ist-es-5…/ Bericht über die Bundeslandaktion: https://tirol.orf.at/stories/3129497/

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