(+UPDATE+ Wie die Polizei eben mitteilte, ist der 45-jährige Buslenker gestern in den Abendstunden in der Klinik Innsbruck verstorben.)
Der gestrige schwere Unfall am Bahnübergang „Kniepass“ in Pflach zwischen einem Güterzug und einem Linienbus führte zu einem Großeinsatz der Einsatzorganisationen und anderen Beteiligten. Insgesamt waren über 100 Einsatzkräfte vor Ort, zahlreiche andere waren auf ihren Dienststellen in sofortiger Bereitschaft (Auflistung siehe weiter unten).
Nachdem die drei Schwerverletzten des Unfalles von Rettung und Notarzthubschrauber in die Krankenhäuser abtransportiert waren, wurden umgehend die ersten Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Der Unfallort blieb bis zum Nachmittag gesperrt, bis die Freigabe durch Polizei und ÖBB erfolgte.
Zuerst musste der geknickte Oberleitungsmast von Bahnmitarbeitern entfernt werden, damit schließlich der Abtransport des total beschädigten Busses durch ein Spezialfahrzeug vorgenommen werden konnte.
Gegen 17 Uhr waren diese Arbeiten erledigt, der zerstörte Bus wurde zu einem Lagerungsplatz gebracht, wo er in weiterer Folge von der Staatsanwaltschaft noch genauer untersucht wird.
Die Güterzuggarnitur mit der beschädigten Lok wurde am Abend zum Bahnhof Reutte geschleppt.
Die Bahnstrecke Reutte-Pfronten ist mittlerweile wieder freigegeben.
Hier eine Auflistung der Einsatzkräfte vor Ort beim gestrigen Bahnunfall in Pflach:
RETTUNG:
30 Einsatzkräfte vom Roten Kreuz Reutte (25 SanitäterInnen, 3 Notärzte, 1 Leitender Notarzt, 1 Einsatzleiter), mit insgesamt 12 Fahrzeugen (4 RTW, 2 KTW, 1 Gefahrgut-Katastrophenfahrzeug, mehrere Notarzt-Fahrzeuge).
6 Einsatzkräfte vom Bayrischen Roten Kreuz Füssen und Pfronten (4 SanitäterInnen, 2 Notärzte) mit insgesamt 4 Fahrzeugen.
2 Notarzthubschrauber des ÖAMTC.
Weiters in Bereitschaft für diesen Unfall standen 25 SanitäterInnen in den Ortsstellen Reutte (9), Tannheim (5), Elbigenalp (8) und Ehrwald (3).
FEUERWEHR:
FF-Pflach: 17 Einsatzkräfte und drei Fahrzeuge
FF-Reutte: 30 Einsatzkräfte und 5 Fahrzeuge (KDO, SRF, DLK 23-12, TLF1, TLF2)
FF-Breitenwang/Mühl: 27 Einsatzkräfte und drei Fahrzeuge (LFB, TLFA, RF-A)
Die FF-Vils wurde ursprünglich ebenfalls alarmiert, jedoch bereits auf Anfahrt wurde die Einsatzanforderung wieder storniert (auf Grund der Lage, da zum Glück weniger Personen bei dem Unfall beteiligt waren, als ursprünglich angenommen).
POLIZEI Reutte:
10 Einsatzbeamte, 5 Fahrzeuge, 1 Einsatzkommandant, ein Hubschrauber des Innenministeriums, eine Drohne.
WEITERS
Die Einsatzverantwortlichen und Bahnarbeiter der ÖBB, sowie der Abschleppdienst für den beschädigten Bus (Fa. Lorch aus Kematen, Fa. Hundertpfund, Lermoos und Fa. Koch, Ehenbichl).
Ein ausführlicher Bildbericht der FF-Pflach von den Bergungsarbeiten ist hier zu finden:




Weitere Zeitungsberichte zum Thema:
https://www.krone.at/tirol https://www.meinbezirk.at/reutte/c-lokales/aufwendige-bergungsarbeiten-nach-unfall-am-bahnuebergang-abgeschlossen_a5663632?ref=curate#gallery=null
https://www.tt.com/artikel/30835206/gueterzug-rammte-schuelerbus-das-lange-warten-auf-bahnschranken https://www.krone.at/2838330
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